Das erste Foto, leider durch ein Regenfenster geschossen:
Rørvik, unser heutiges Ziel ist ein sehr interessanter Ort. Ursprünglich war es ein kleines, altes Fischerdorf, dessen Geschichte bereits kurz nach dem Abschmelzen des Eises in der Eiszeit beginntAuffallend gleich bei der Hafen Einfahrt die Gestaltung des Museums, das an die Oper Sydneys erinnert.
In der Geschichte der Hurtigruten Schiffe hat sich hier ein trauriges Geschehen abgespielt: 1962 kam die Sanct Svithun im Sturm von ihrem eigentlichen Kurs ab und lief im Seegebiet der Folla, direkt vor Rørvik auf Grund und sank, wobei 41 Menschen ums Leben kamen. Auch das erste Schiff dieses Namens sank, allerdings im 2. Weltkrieg. Nach dieser Tragödie wurde der Namen nicht noch einmal vergeben.
Eine interessante Frauenfigur ist Sara Olsdatter, die zur damaligen Zeit um 1800 dickköpfig darauf bestand, als Frau zur See zu fahren und später auch als Lotsin zu arbeiten. Ihr Standbild haben wir allerdings nicht gesehen,
nur das Denkmal der Fischerswitwe.
Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt weiter nach Norden durch den Vikna-Archipel fort, der aus insgesamt 6.000 Inseln, Inselchen und Riffen besteht.
Um 15 Uhr passieren wir den Felsen mit dem Loch, den Torghatten. Dieser Felsen hat eine sehr schöne Legende.
Im Verlauf des Abends werden wir den nördlichen Polarkreis überqueren. Alle sind gespannt wann, denn es gibt einen Wettbewerb, wer die richtige Uhrzeit schätzt.
Und es gibt noch einen Grund zur Freude, Hurtigruten bietet was fürs Geld: seit heute ist Wasser im Pool.
Ich hoffe, bis morgen ist es warm!

















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen